Ronald Beckersson


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Als ihr gegen die Türe klopft, schwenkt diese nach innen auf. Offensichtlich war sie nur angelehnt. Aus dem Inneren des Hauses schlägt euch sofort das hysterische Gebrüll eines Säuglings entgegen. Eure Ohren klingeln ob des niederhöllischen Geschreies. Ihr seid euch sicher, dass hier etwas Furchtbares geschehen sein muss. Die Waffen halb gezogen stürmt ihr in den Raum aus dem das Brüllen kommt. Die Szene die sich euch nun auftut, lässt euch die Münder weit offen stehen.

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In der Mitte des Raumes steht ein mittelgroßer Thorwaler in den besten Jahren mit raspelkurzem braunem Haar. In seinen gewaltigen Armen wiegt er hilflos ein schreiendes Neugeborenes. Auf dem Tisch vor den beiden stapeln sich irdene Becher und Schalen. Überall liegen Sabbertücher und geschnitzte Spielsachen herum. Praktisch jeder Einrichtungsgegenstand, die Krötenhaut des Nordländers und das Kind selbst, sind über und über mit orangefarbenen Rübenbrei vollgeschmiert. Ein leicht brandiger Geruch liegt in der Luft.

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